Offshore Aquakultur in der Ostsee
Projekttitel: „Offshore-Aquakultur – Technische Entwicklung eines kombinierten Aquakulturverfahrens mit Fisch und Muscheln für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns“
Das Institut für Fischerei der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern will ein bewirtschaftungsfähiges Offshore Aquakultursystem entwickeln, welches von kleinen Unternehmen im Bereich der Ostseeküste im Haupterwerb potentiell einsetzbar ist. Hierfür werden Regenbogenforellen (O. mykiss) in verschiedenen Offshore-Käfigen produziert. Ein hiesiges Fischereiunternehmen dient als Wirtschaftspartner. Gleichzeitig sollen Kultivierungsverfahren für eine Miesmuschel-Aquakultur getestet werden.
In dem Projekt „Offshore-Aquakultur – Technische Entwicklung eines kombinierten Aquakulturverfahrens mit Fischen und Muscheln für die Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns“ sollen z.B. folgende Fragestellungen untersucht werden:
- Ist eine Fischzucht wirtschaftlich und technisch umsetzbar in den Küstengewässern von M-V?
- Ist die kontinuierliche Produktion von Fischen von März/April – November/Dezember möglich und wirtschaftlich umsetzbar?
- Ist eine mehrjährige Muschelaufzucht für die Produktion von Speisemuscheln technisch und wirtschaftlich realisierbar?
- Wie hoch ist der Nährstoffeintrag aus den Futtermitteln bzw. der Austrag durch die Fisch- und Miesmuschel Entnahme?
Die Wissenschaftler wollen mit dem Projekt eine wettbewerbsfähige, ökologisch nachhaltige, rentable und sozial verantwortungsvolle Aquakultur für kleine Fischereibetriebe an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln.
Projektleitung
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Institut für Fischerei
Projektbearbeiter
Dr. Florian Peine
Björn Damm
Laufzeit
Juli 2023 bis Dezember 2026
Finanzierung
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Projektpartner
- Keppler OHG, Kühlungsborn

